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Seekadettenmatt

Das Seekadettenmatt ist auch unter dem Namen Legáls-Matt (nach dem französischen Großmeister Legál benannt) oder in anderen Sprachen als Legalls-Matt. Der Name Seekadettenmatt geht zurück auf die Operette „Der Seekadett“ von Richard Genée, in der dieses Matt mit Lebendfiguren dargestellt wird.

Auf e4 folgt e5, daraufhin entwickelt Weiß den Springer mit Sg1-f3, Schwarz antwortet mit d7-d6, um seinen Bauern auf e5 zu schützen. Weiß entwickelt den Läufer mit Lf1-c4, ein weiterer Schritt um das Zentrum zu kontrollieren. Darauf folgt ein weiterer Lehrbuchzug von Schwarz g7-g6. Wiß entwickelt nun den Springer Sb1-c3 und kontrolliert das Zentrum. Bis hierhin hat Schwarz wenig für die Entwicklung seiner Figuren unternommen, nun aber entwickelt Schwarz den Läufer Lc8-g4, was jedoch eher ein unsicherer Zug ist. Möglicherweise sieht Schwarz die Fesselung der weißen Dame. Weiß leitet nun die Kombination mit Sf3xe5 ein und Schwarz freut sich vermeintlich über den Gewinn der weißen Dame. Dadurch ist das schwarze Matt eingeleitet (… d6xe5 wäre besser gewesen oder als Angriffszug … Lg4-e6). Mit Lc4xf7+ kann nun das Matt nicht mehr abgewendet werden. Es bleibt nur Ke8-e7. Weiß setzt Matt mit Sc3-d5#.

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